Stadtwerke im Focus

Kommunalberatung

Versorgungsbetriebe und Stadtwerke im Focus – Stellenbewertung nach TV-V

Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Stadtwerken sind oft mit vielen Fragen beschäftigt: Technik I Controlling I Verwaltung I Personal und nicht zu vergessener die Freuden des „harten Wettbewerbs und die Regulierung“. Auch die Stellenbewertung ist ein wichtiger Baustein, um Arbeitszufriedenheit und faire Bezahlung zu sicher.

So gilt nun der TV-V seit gut 20 Jahre als spartenspezifischer Tarifvertrag für die Versorgungsbetriebe. Er gilt u.a. für Stadtwerke, wenn wir auf Kommunen sehen. Seine Anwendung geht aber weit über die Versorgung hinaus, z.B. für Klärwerke, Bäder (Freibad, Hallenbad), Verkehrsbetrieb, Wasserwerke und Wasserverbände, Abfallbetrieb / Abfallwirtschaft, Abfallwirtschaftsbetrieb / Entsorgungsbetrieb oder Müllabfuhr-Zweckverband. Wir übernehmen auch die Überleitung in den TV-V.

Unsere Leitungen für Sie: Wir beraten zu allen aktuellen Themen von Betriebsvereinbarungen und der Stellenbewertung nach TV-V.

  • Wünschen Sie Informationen zu bestimmten Produkten?
  • Suchen Sie nach einer Problemlösung?
  • Möchten Sie angerufen werden oder ein unverbindliches Erstgespräch führen?

Wir übernehmen gerne für Sie die Stellenbewertung nach TV-V. Die Übersicht zur Entgelttabelle in der Fassung des 13. Änderungstarifvertragesvom 18. April 2018 samt 2018-04-18-TV-V_idF_ÄTV_13 dem TV-V geben wir Ihnen anbei.

Ihr Team Verwaltungsreform21 – Büro für   Personal- und Organisationsberatung

Mobil: 0160/3210967 I post@verwaltungsreform21.de Thomas Fedrow

Neue Entgeltordnung zum TVöD für den Bereich der VKA ab 01. Januar 2017

Teil A, Allgemeiner Teil, I. Allgemeine Tätigkeitsmerkmale

2017-01-01-Entgeltordnung Gesamtfassung (PDF)

1. Entgeltgruppe 1 (einfachste Tätigkeiten). Die Entgeltgruppe 1 ist bei den Tätigkeitsmerkmalen der Entgeltgruppen 2 bis 9a (handwerkliche Tätigkeiten) und Entgeltgruppen 2 bis 12 (Büro-, Buchhalterei-, sonstiger Innendienst und Außendienst) nachrichtlich mit aufgeführt. Thomas Fedrow

2. Entgeltgruppen 2 bis 9a (handwerkliche Tätigkeiten) – Anlage 1

Handwerkliche Tätigkeiten

EG 1 bis EG 4:   An- und Ungelernte (Beamte = einfacher Dienst)
EG 5 bis EG 9a: mindestens mit 3-jähriger Ausbildung (Mittlerer Dienst)
EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
1 Keine einfachste Tätigkeiten
2 Keine einfachen Tätigkeiten
3 keine
Einarbeitung:
2-4 Wochen
Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 2
heraushebt, dass sie eine eingehende fachliche Einarbeitung erfordert.
4 weniger 3 J.
Einarbeitung:
5-8 Wochen
1. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in
einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer
von weniger als drei Jahren, die in ihrem oder einem
diesem verwandten Beruf beschäftigt werden.
4 weniger 3 J. 2. Beschäftigte mit schwierigen Tätigkeiten.
5 mind. 3 J. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem
anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von
mindestens drei Jahren, die in ihrem oder einem diesem verwandten
Beruf beschäftigt werden.
6 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, die hochwertige Arbeiten verrichten.
7 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, die besonders hochwertige Arbeiten
verrichten.
8 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, deren Tätigkeiten in landesbezirklichen
Tarifverträgen abschließend aufgeführt sind.
Achtung: Fernerkatalog, Bezirkslohntarifvertrag Nr. 5 G, 05. April 1991
9a mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, deren Tätigkeiten in landesbezirklichen
Tarifverträgen abschließend aufgeführt sind.
Achtung: Fernerkatalog, Bezirkslohntarifvertrag Nr. 5 G, 05. April 1991 Bezirkslohntarifvertrag 5G (PDF)

3. Entgeltgruppen 2 bis 12 (Büro-, Buchhalterei-, sonstiger Innendienst und Außendienst) – Anlage 2

 

EG (1) 2 bis EG 8 mit mindestens 2- oder 3-jähriger Ausbildung (bis mittlerer Dienst)

EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
1 keine einfachsten Tätigkeiten
2 keine mit einfachen Tätigkeiten
3 keine
Einarbeitung:
2-4 Wochen
Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 2
heraushebt, dass sie eine eingehende fachliche Einarbeitung erfordert.
4 keine
Einarbeitung:
5-8 Wochen
1. Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe
3 heraushebt, dass sie mindestens zu einem Viertel
gründliche Fachkenntnisse
erfordert.
4 keine
Einarbeitung:
5-8 Wochen
2. Beschäftigte mit schwierigen Tätigkeiten.
5 mind. 3 Jahre 1. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer
von mindestens drei Jahren und entsprechender Tätigkeit.
5 mind. 3 Jahre Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche Fachkenntnisse erfordert.
6 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 5 Fallgruppe 1, deren Tätigkeit
gründliche und vielseitige Fachkenntnisse erfordert, sowie
Beschäftigte der Entgeltgruppe 5 Fallgruppe 2, deren Tätigkeit vielseitige Fachkenntnisse erfordert.
7 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit mindestens zu einem Fünftel selbstständige Leistungen erfordert.
8 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit mindestens zu einem Drittel selbständige Leistungen erfordern.

EG 9 bis EG 12: Bachelor- oder Fachhochschulabschluss (gehobener Dienst)

EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
9a Bachelor/FH Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit selbständige Leistungen erfordern.
9b Bachelor/FH 1. Beschäftigte mit abgeschlossener Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund
gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende
Tätigkeiten ausüben.
9b Bachelor/FH 2. Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche, umfassende Fachkenntnisse
und selbstständige Leistungen erfordern.
9c Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe
9b heraushebt, dass sie besonders verantwortungsvoll ist.
10 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich mindestens zu einem Drittel durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Entgeltgruppe
9c heraushebt.
11 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Entgeltgruppe 9c heraushebt.
12 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich durch das Maß der damit verbundenen Verantwortung erheblich aus der Entgeltgruppe 11 heraushebt.

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Personal: von Mensch zu Mensch – Personal mitnehmen und entwickeln Gestaltung von Veränderungsprozessen – Kommunalberatung

Abwicklung und Begleitung von Organisationsentwicklungs-Projekten mit dem Blick auf eine nachhaltige Haushaltskonsolidierungen und Effizienzsteigerung.

  • Begleitung und Beratung von Führungskräften im Rahmen von umfassenden Veränderungsprozessen.
  • Personalinnovation – Personalentwicklungskonzepte leben.  Bericht in der Innovativen Verwaltung „Personalentwicklung ist Basis für Veränderungsprozesse“ (PDF)  Innovative-Verwaltung-03-PE-Personal  
  • Personalcontrolling, Personalkosten (Kosten eines Arbeitsplatzes) / Personalkostencontrolling, Leistungsbewertung, Motivationsprogramme / Arbeitsplatzzufriedenheit, Mitarbeitergespräche, Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, Konfliktmanagement, Einstellungs- und Trennungsmanagement / outplacement. Thomas Fedrow

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Bewertung von Beamtenstellen – Das analytische Bewertungsverfahren

Zu unterscheiden sind:

Beamte        = Dienstposten, also analytisches Bewertungsverfahren

Angestellte = über Tätigkeitsmerkmale, also summarisches Verfahren

Nach § 18 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) sind die Funktionen der Beamten,

Richter und Soldaten nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen.

Analytische Verfahren sind dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen mit der Wahrnehmung einer Stelle verbundenen Anforderungen jede für sich erfasst und bewertet werden. Aus diesen Teilbewertungen wird in einem zweiten Schritt nach einer vorgegebenen Systematik und unter Einbeziehung des unterschiedlichen Gewichts der einzelnen Anforderungen die Gesamtbewertung entwickelt.

Gegenüber dem summarischen Verfahren (TVöD-Entgeltgruppen) gilt:

– die Stelle wird in Bezug auf jede Anforderung besonderes bewertet,

– jede Anforderungsart wird in der Regel in mehreren Wertstufen unterteilt,

– das Gewicht jeder Anforderungsart an der Gesamtbewertung und das Gewicht der einzelnen Stufen jeder Anforderungsart werden festgelegt.

Analytische Bewertungsmodelle

Zur Bewertung von Dienstposten gibt es zwei anerkannte Modelle. Die Dienstpostenbewertung der KGSt und das Bewertungsmodell der GPA, die nahezu identisch sind.

Das KGSt-Modell zur Bewertung von Beamtenstellen ist ein analytisches Verfahren. Es umfasst sieben Bewertungsmerkmale:

  1. Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung
  2. Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen
  3. Grad der Selbständigkeit
  4. Grad der Verantwortung
  5. Grad des Kraftaufwands
  6. Grad der Vor- und Ausbildung
  7. Grad der Erfahrung

Diese Bewertungsmerkmale sind entsprechend ihrer Bedeutung unterschiedlich gewichtet. Jedes Bewertungsmerkmal wiederum wird inhaltlich durch Bestimmungsgrößen definiert und in vier, sechs oder zehn Schwierigkeitsstufen untergliedert. Die einzelnen Schwierigkeitsstufen werden durch Stufenbeschreibungen konkretisiert und mit Stufenwertzahlen verbunden.

Mit Hilfe des KGSt-Bewertungsmodells können die Anforderungen aus der Wahrnehmung der Ressourcenverantwortung, die sich im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells / Kommunalen Steuerungsmodells ergeben, erfasst und bewertet werden.

Im Zusammenhang mit der dezentralen Ressourcenverantwortung erfordern insbesondere folgende Bewertungsmerkmale eine differenzierte Betrachtung:

– Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung,

– Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen,

– Grad der Verantwortung (i.S.v. Ausführungs- und Ressourcenverantwortung Thomas Fedrow