Personal

1 Von Mensch zu Mensch – Personal mitnehmen und entwickeln Gestaltung von Veränderungsprozessen (Personal)

  • Abwicklung und Begleitung von Organisationsentwicklungs-Projekten mit dem Blick auf eine nachhaltige Haushaltskonsolidierungen und Effizienzsteigerung.
  •  Begleitung und Beratung von Führungskräften im Rahmen von umfassenden Veränderungsprozessen.
  • Personalinnovation – Personalentwicklungskonzepte leben.  Bericht in der Innovativen Verwaltung „Personalentwicklung ist Basis für Veränderungsprozesse“ (PDF)  Innovative-Verwaltung-03-PE-Personal  
  • Personalcontrolling, Personalkosten (Kosten eines Arbeitsplatzes) / Personalkostencontrolling, Leistungsbewertung, Motivationsprogramme / Arbeitsplatzzufriedenheit, Mitarbeitergespräche, Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, Konfliktmanagement, Einstellungs- und Trennungsmanagement / outplacement.

Dazu gehört natürlich folgende Module:

Organisationshandwerk I – Analyse und Neuausrichtung der Geschäftsprozesse (Geschäftsprozessoptimierung), der Stellen und der Organisation:

Stellenbeschreibung, Personalbedarf und Stellenbewertung für Beschäftigte (Angestellte, Arbeiter) nach TVöD (VKA),  TV-L und Sonderregelungen.

Die Stellenbewertung nach TV-V für Stadtwerke oder Verkehrsbetriebe ist unser Tagesgeschäft: https://verwaltungsreform21.de/stadtwerke-im-focus

Wir bearbeiten die analytische Bewertung von Dienstposten – Beamte. Ausrichtung nach den Bereichen: Steuerung, Steuerungsunterstützung, interne Dienstleister und Fachbereiche des Bürgerservice, z.B. Baubürgerbüro.

Neue Entgeltordnung zum TVöD für den Bereich der VKA ab 01. Januar 2017

2017-01-01-Entgeltordnung Gesamtfassung (PDF)

Teil A, Allgemeiner Teil, I. Allgemeine Tätigkeitsmerkmale

1. Entgeltgruppe 1 (einfachste Tätigkeiten). Die Entgeltgruppe 1 ist bei den Tätigkeitsmerkmalen der Entgeltgruppen 2 bis 9a (handwerkliche Tätigkeiten) und Entgeltgruppen 2 bis 12 (Büro-, Buchhalterei-, sonstiger Innendienst und Außendienst) nachrichtlich mit aufgeführt.

2. Entgeltgruppen 2 bis 9a (handwerkliche Tätigkeiten) – Anlage 1

Handwerkliche Tätigkeiten
EG 1 bis EG 4:   An- und Ungelernte (Beamte = einfacher Dienst)
EG 5 bis EG 9a: mindestens mit 3-jähriger Ausbildung (Mittlerer Dienst)
EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
1 Keine einfachste Tätigkeiten
2 Keine einfachen Tätigkeiten
3 keine
Einarbeitung:
2-4 Wochen
Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 2 heraushebt, dass sie eine eingehende fachliche Einarbeitung erfordert.
4 weniger 3 J.
Einarbeitung:
5-8 Wochen
1. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von weniger als drei Jahren, die in ihrem oder einem diesem verwandten Beruf beschäftigt werden.
4 weniger 3 J. 2. Beschäftigte mit schwierigen Tätigkeiten.
5 mind. 3 J. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von mindestens drei Jahren, die in ihrem oder einem diesem verwandten
Beruf beschäftigt werden.
6 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, die hochwertige Arbeiten verrichten.
7 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, die besonders hochwertige Arbeiten verrichten.
8 mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, deren Tätigkeiten in landesbezirklichen Tarifverträgen abschließend aufgeführt sind.
Achtung: Fernerkatalog, Bezirkslohntarifvertrag Nr. 5 G, 05. April 1991
9a mind. 3 J. Beschäftigte der Entgeltgruppe 5, deren Tätigkeiten in landesbezirklichen Tarifverträgen abschließend aufgeführt sind.
Achtung: Fernerkatalog, Bezirkslohntarifvertrag Nr. 5 G, 05. April 1991 Bezirkslohntarifvertrag 5G (PDF)

3. Entgeltgruppen 2 bis 12 (Büro-, Buchhalterei-, sonstiger Innendienst und Außendienst) – Anlage 2

EG (1) 2 bis EG 8 mit mindestens 2- oder 3-jähriger Ausbildung (bis mittlerer Dienst)

EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
1 keine einfachsten Tätigkeiten
2 keine mit einfachen Tätigkeiten
3 keine
Einarbeitung:
2-4 Wochen
Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 2 heraushebt, dass sie eine eingehende fachliche Einarbeitung erfordert.
4 keine
Einarbeitung:
5-8 Wochen
1. Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 3 heraushebt, dass sie mindestens zu einem Viertel gründliche Fachkenntnisse erfordert.
4 keine
Einarbeitung:
5-8 Wochen
2. Beschäftigte mit schwierigen Tätigkeiten.
5 mind. 3 Jahre 1. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer
von mindestens drei Jahren und entsprechender Tätigkeit.
5 mind. 3 Jahre Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche Fachkenntnisse erfordert.
6 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 5 Fallgruppe 1, deren Tätigkeit gründliche und vielseitige Fachkenntnisse erfordert, sowie Beschäftigte der Entgeltgruppe 5 Fallgruppe 2, deren Tätigkeit vielseitige
Fachkenntnisse erfordert.
7 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit mindestens zu einem Fünftel selbstständige Leistungen erfordert.
8 mind. 3 Jahre Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit mindestens zu einem Drittel selbständige Leistungen erfordern.

EG 9 bis EG 12: Bachelor- oder Fachhochschulabschluss (gehobener Dienst)

EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
9a Bachelor/FH Beschäftigte der Entgeltgruppe 6, deren Tätigkeit selbständige Leistungen erfordern.
9b Bachelor/FH 1. Beschäftigte mit abgeschlossener Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund
gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben.
9b Bachelor/FH 2. Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche, umfassende Fachkenntnisse
und selbstständige Leistungen erfordern.
9c Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich dadurch aus der Entgeltgruppe 9b heraushebt, dass sie besonders verantwortungsvoll ist.
10 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich mindestens zu einem Drittel durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Entgeltgruppe 9c heraushebt.
11 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Entgeltgruppe 9c heraushebt.
12 Bachelor/FH Beschäftigte, deren Tätigkeit sich durch das Maß der damit verbundenen Verantwortung erheblich aus der Entgeltgruppe 11 heraushebt.

4. Entgeltgruppen 13 bis 15 – Anlage 3

EG Ausbildung Anforderungen, (Beschäftigte mit)
13 HS/Master 1. Beschäftigte mit abgeschlossener wissenschaftlicher
Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie
sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben.
13 Keine Vorgabe 2. Beschäftigte in kommunalen Einrichtungen und
Betrieben, deren Tätigkeit wegen der Schwierigkeit der Aufgaben und der Größe ihrer Verantwortung ebenso zu bewerten ist wie Tätigkeiten nach Fallgruppe 1.
14 HS/Master 1. Beschäftigte der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1, deren Tätigkeit sich mindestens zu einem Drittel
-durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung
oder
-durch das Erfordernis hochwertiger Leistungen bei
besonders schwierigen Aufgaben
aus der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1 heraushebt.
14 Keine Vorgabe 2. Beschäftigte in kommunalen Einrichtungen und
Betrieben, deren Tätigkeit wegen der Schwierigkeit derAufgaben und der Größe ihrer Verantwortung ebenso zu bewerten ist wie Tätigkeiten nach Fallgruppe 1.
14 HS/Master 3. Beschäftigte der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1, denen mindestens drei Beschäftigte mindestens der
Entgeltgruppe 13
durch ausdrückliche Anordnung

ständig unterstellt sind.
15 HS/Master 1. Beschäftigte der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1, deren Tätigkeit sich
– durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung
sowie
erheblich durch das Maß der damit verbundenen
Verantwortung
aus der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1 heraushebt.
15 HS/Master 2. Beschäftigte in kommunalen Einrichtungen und
Betrieben, deren Tätigkeit wegen der Schwierigkeit derAufgaben und der Größe ihrer Verantwortung ebenso zu´bewerten ist wie Tätigkeiten nach Fallgruppe 1.
15 HS/Master 3. Beschäftigte mit der Entgeltgruppe 13 Fallgruppe 1,
denen mindestens fünf Beschäftigte mindestens der
Entgeltgruppe 13
durch ausdrückliche Anordnung

ständig unterstellt sind.

II. Spezielle Tätigkeitsmerkmale

1. Bezügerechnerinnen und Bezügerechner – Anlage 4

2. Beschäftigte in der Informations- und Kommunikationstechnik – Anlage 5

3. Ingenieurinnen und Ingenieure – Anlage 6

4. Meisterinnen und Meister – Anlage 7

5. Technikerinnen und Techniker – Anlage 8

6. Vorlesekräfte für Blinde – Anlage 9

Teil B, Besonderer Teil

I. Apothekerinnen und Apotheker – Anlage 10

II. Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte – Anlage 11

III. Beschäftigte in Bäderbetrieben – Anlage 12

IV. Baustellenaufseherinnen und Baustellenaufseher – Anlage 13

V. Beschäftigte in Bibliotheken, Büchereien, Archiven, Museen und anderen wissenschaftlichen Anstalten – Anlage 14

VI. Beschäftigte im Fernmeldebetriebsdienst – Anlage 15

VII. Beschäftigte in der Fleischuntersuchung – Anlage 16

VIII. Fotografinnen und Fotografen – Anlage 17

IX. Beschäftigte im Fremdsprachendienst – Anlage 18

X. Gartenbau-, landwirtschafts- und weinbautechnische Beschäftigte – Anlage 19

XI. Beschäftigte in Gesundheitsberufen – Anlage 20

XII. Beschäftigte in Häfen und Fährbetrieben – Anlage 21

XIII. Beschäftigte im Kassen- und Rechnungswesen – Anlage 22

XIV. Beschäftigte im kommunalen feuerwehrtechnischen Dienst – Anlage 23

XV. Beschäftigte in der Konservierung, Restaurierung, Präparierung und Grabungstechnik– Anlage 24

XVI. Laborantinnen und Laboranten – Anlage 25

XVII. Leiterinnen und Leiter von Registraturen – Anlage 26

XVIII. Beschäftigte in Leitstellen – Anlage 27

XIX. Beschäftigte in Magazinen und Lagern – Anlage 28

XX. Musikschullehrerinnen und –lehrer – Anlage 29

XXI. Reproduktionstechnische Beschäftigte – Anlage 30

XXII. Beschäftigte im Rettungsdienst – Anlage 31

XXIII. Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeister – Anlage 32

XXIV. Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst

Siehe Tarifvertrag vom 30. September 2015 geeint wurden. Diese Tätigkeitsmerkmale sind nunmehr unverändert in die neue Entgeltordnung zum TVöD für den Bereich der VKA integriert worden.

XXV. Beschäftigte in Sparkassen – Anlage 33

XXVI. Technische Assistentinnen und Assistenten sowie Chemotechnikerinnen und –techniker – Anlage 34

XXVII. Beschäftigte an Theatern und Bühnen – Anlage 35

XXVIII. Tierärztinnen und Tierärzte – Anlage 36

XXIX. Vermessungsingenieurinnen und Vermessungsingenieure – Anlage 37

XXX. Vermessungstechnikerinnen und -techniker sowie Geomatikerinnen und Geomatiker – Anlage 38

XXXI. Vorsteherinnen und Vorsteher von Kanzleien – Anlage 39

XXXII. Zeichnerinnen und Zeichner – Anlage 40

Wir sind Ihre Kommunalberatung!

Bewertung von Beamtenstellen  – Das analytische Bewertungsverfahren

Zu unterscheiden sind:

Beamte        = Dienstposten, also analytisches Bewertungsverfahren

Angestellte = über Tätigkeitsmerkmale, also summarisches Verfahren

Nach § 18 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) sind die Funktionen der Beamten,Richter und Soldaten nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen.

Analytische Verfahren sind dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen mit der Wahrnehmung einer Stelle verbundenen Anforderungen jede für sich erfasst und bewertet werden. Aus diesen Teilbewertungen wird in einem zweiten Schritt nach einer vorgegebenen Systematik und unter Einbeziehung des unterschiedlichen Gewichts der einzelnen Anforderungen die Gesamtbewertung entwickelt.

Gegenüber dem summarischen Verfahren (TVöD-Entgeltgruppen) gilt:

– die Stelle wird in Bezug auf jede Anforderung besonderes bewertet,

– jede Anforderungsart wird in der Regel in mehreren Wertstufen unterteilt,

– das Gewicht jeder Anforderungsart an der Gesamtbewertung und das Gewicht der einzelnen Stufen jeder Anforderungsart werden festgelegt.

Analytische Bewertungsmodelle

Zur Bewertung von Dienstposten gibt es zwei anerkannte Modelle. Die Dienstpostenbewertung der KGSt und das Bewertungsmodell der GPA Baden-Württemberg, die nahezu identisch sind.

Das KGSt-Modell zur Bewertung von Beamtenstellen ist ein analytisches Verfahren. Es umfasst sieben Bewertungsmerkmale:

  1. Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung
  2. Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen
  3. Grad der Selbständigkeit
  4. Grad der Verantwortung
  5. Grad des Kraftaufwands
  6. Grad der Vor- und Ausbildung
  7. Grad der Erfahrung

Diese Bewertungsmerkmale sind entsprechend ihrer Bedeutung unterschiedlich gewichtet. Jedes Bewertungsmerkmal wiederum wird inhaltlich durch Bestimmungsgrößen definiert und in vier, sechs oder zehn Schwierigkeitsstufen untergliedert. Die einzelnen Schwierigkeitsstufen werden durch Stufenbeschreibungen konkretisiert und mit Stufenwertzahlen verbunden.

Mit Hilfe des KGSt-Bewertungsmodells können die Anforderungen aus der Wahrnehmung der Ressourcenverantwortung, die sich im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells / Kommunalen Steuerungsmodells ergeben, erfasst und bewertet werden.

Im Zusammenhang mit der dezentralen Ressourcenverantwortung erfordern insbesondere folgende Bewertungsmerkmale eine differenzierte Betrachtung:

– Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung,

– Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen,

– Grad der Verantwortung (i.S.v. Ausführungs- und Ressourcenverantwortung).