Organisation: Damit ”alles rund läuft“ – Strukturen und Prozesse werden auf den neuesten ”Stand der Technik” gebracht – Kommunalberatung

Wir helfen, damit Sie es dann selbst können:  Örtliches Projektmanagement in komplexen Reorganisationsvorhaben (z. B. Verwaltungsreform21, Neues Steuerungsmodell). Wir schaffen das Kommunale Steuerungsmodell.

Organisationshandwerk I – Analyse und Neuausrichtung der Geschäftsprozesse (Geschäftsprozessoptimierung anhand der Abläufe, Produkte), der Stellen und der Organisation (auch Produktorientiertes Modell): Stellenbeschreibung, Personalbedarf, Personalkostencontrolling (Kosten eines Arbeitsplatzes).

Stellenbewertung für Beschäftigte (Angestellte, Arbeiter) nach TVöD (TV-L) und Sonderregelungen (handwerkliche Tätigkeiten, Techniker, Meister, Ingenieure, Allgemeine Verwaltung, IUK-Beschäftigte, Sozial- und Erziehungsdienste, uvm.).

Analytische Bewertung von Dienstposten – Beamte.

Ausrichtung nach den Bereichen des Kommunalen Steuerungsmodells: Steuerung (Zentrale Steuerung), Steuerungsunterstützung, interne Dienstleister (Zentrale Service) und Fachbereiche des Bürgerservice bzw. der Bürgerdienstleistungen (hoher Bürgerservice im Bürgerbüro). Auch im  Baubürgerbüro. Wir bilden dort nachhaltig Teamstrukturen.

Organisationshandwerk II – Beratung zur Reorganisation manueller Dienste (Bauhof, Gebäude- und Hausmeisterservice, die Bauhofkonzeption im Konsens, Hausmeisterdienste, Hausmeisterkonzepte, Reinigungskonzepte) und Ausgliederung (z.B. Eigenbetrieb, Teilprivatisierung). Raumkonzepte, Raumbedarf für die Verwaltung und den Bauhof. Der Feuerwehrbedarfsplan zwischen Bedarf und Wunschdenken – zentrale und dezentrale Feuerwehrgerätehäuser. Auch das Standesamt, das Baurechtsamt, die Stadtkämmerei oder die Stadtkasse gehören alle Jahre auf den Prüfstand, ob IuK hilft oder hindert. „Organisation: Damit ”alles rund läuft“ – Strukturen und Prozesse werden auf den neuesten ”Stand der Technik” gebracht – Kommunalberatung“ weiterlesen

Bewertung von Beamtenstellen – Das analytische Bewertungsverfahren

Zu unterscheiden sind:

Beamte        = Dienstposten, also analytisches Bewertungsverfahren

Angestellte = über Tätigkeitsmerkmale, also summarisches Verfahren

Nach § 18 Bundesbesoldungsgesetz (BBesG) sind die Funktionen der Beamten,

Richter und Soldaten nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen.

Analytische Verfahren sind dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen mit der Wahrnehmung einer Stelle verbundenen Anforderungen jede für sich erfasst und bewertet werden. Aus diesen Teilbewertungen wird in einem zweiten Schritt nach einer vorgegebenen Systematik und unter Einbeziehung des unterschiedlichen Gewichts der einzelnen Anforderungen die Gesamtbewertung entwickelt.

Gegenüber dem summarischen Verfahren (TVöD-Entgeltgruppen) gilt:

– die Stelle wird in Bezug auf jede Anforderung besonderes bewertet,

– jede Anforderungsart wird in der Regel in mehreren Wertstufen unterteilt,

– das Gewicht jeder Anforderungsart an der Gesamtbewertung und das Gewicht der einzelnen Stufen jeder Anforderungsart werden festgelegt.

Analytische Bewertungsmodelle

Zur Bewertung von Dienstposten gibt es zwei anerkannte Modelle. Die Dienstpostenbewertung der KGSt und das Bewertungsmodell der GPA, die nahezu identisch sind.

Das KGSt-Modell zur Bewertung von Beamtenstellen ist ein analytisches Verfahren. Es umfasst sieben Bewertungsmerkmale:

  1. Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung
  2. Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen
  3. Grad der Selbständigkeit
  4. Grad der Verantwortung
  5. Grad des Kraftaufwands
  6. Grad der Vor- und Ausbildung
  7. Grad der Erfahrung

Diese Bewertungsmerkmale sind entsprechend ihrer Bedeutung unterschiedlich gewichtet. Jedes Bewertungsmerkmal wiederum wird inhaltlich durch Bestimmungsgrößen definiert und in vier, sechs oder zehn Schwierigkeitsstufen untergliedert. Die einzelnen Schwierigkeitsstufen werden durch Stufenbeschreibungen konkretisiert und mit Stufenwertzahlen verbunden.

Mit Hilfe des KGSt-Bewertungsmodells können die Anforderungen aus der Wahrnehmung der Ressourcenverantwortung, die sich im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells / Kommunalen Steuerungsmodells ergeben, erfasst und bewertet werden.

Im Zusammenhang mit der dezentralen Ressourcenverantwortung erfordern insbesondere folgende Bewertungsmerkmale eine differenzierte Betrachtung:

– Schwierigkeitsgrad der Informationsverarbeitung,

– Schwierigkeitsgrad der dienstlichen Beziehungen,

– Grad der Verantwortung (i.S.v. Ausführungs- und Ressourcenverantwortung